Gesellschaft
Zur Integration von sozial Benachteiligten beitragen
Die Integration von sozial schwächeren MitbürgerInnen erlaubt nicht nur das Selbstwertgefühl der Betroffenen zu stärken, sondern ermöglicht auch eine finanzielle Entlastung der öffentlichen Hand.
Sozial benachteiligte Bevölkerungsteile in unserer Gemeinde gibt es viele. Leider geht die soziale Benachteiligung oft mit einem Bezug von öffentlichen Geldern einher. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat und sich in steigenden Ausgaben im Sozialamt wiederspiegelt. Die Ursachen dieser Trends sind mannigfaltig. Kostenabwälzungen von Kanton und Bund auf die Gemeinden, höhere Fallzahlen bei der Sozialhilfe und Unterhaltszahlungen sowie Vieles mehr. Der Gang zum Sozialamt wird oft begleitet durch Schuldgefühle und einen Verlust des persönlichen Stolzes sowie der eigenen Achtung.
Die Stadt kann durch die Förderung von Integrationsprogrammen einen Beitrag zur Verbesserung dieser Situation leisten. Nicht jede langzeitarbeitslose Person muss langzeitarbeitslos bleiben. Sinnvolle und zielgerichtete Programme sollen unterstützt werden, können diese doch einen nachhaltigen Beitrag zur Lösung beitragen. Philipp Wespi hat als Gemeinderat diverse Anträge unterstützt, die dem Grundgedanke “Hilfe zur Selbsthilfe” zugrunde liegen (Ausbau des Arbeitsintegrationsprogrammes „Integro“ für Sozialhilfe beziehende Erwerbslose, Rahmenkredit für Suchtprävention im Zürcher Oberland, Kredit zur Beschäftigung von Sozialhilfebeziehenden innerhalb der Stadtverwaltung) und will solche Vorhaben auch als Stadtrat fördern und unterstützen.