Verkehr, Wohnen, Ökologie

Bisher angepackt:

_ Attraktive Plätze und Freiräume gefordert
_ Gemeinde von Abfall befreit
_ Flüssiger Verkehr und attraktiver Kreisel angeregt

Das wird zukünftig an die Hand genommen:

_Genügend Platz für Natur bei Umzonungen

Effretikon liegt verkehrstechnisch ideal gelegen. Illnau und die Höfe (Ottikon, Bisikon, etc.) bieten den EinwohnerInnen einen einzigartigen, ländlichen Charme, der nur 25 Zugsminuten von Zürich entfernt seinesgleichen sucht. Zusammen verschmelzen die Gemeindeteile zur landstädtischen Fusionsgemeinde mit viel Erholungsraum. Dieser Erholungsraum, die Natur, muss geschützt werden – ist dieser doch nicht zuletzt ein gewichtiger Faktor im Standortwettbewerb mit anderen Gemeinden. Ober- und Unterillnau dürfen nicht zusammenwachsen und auch Effretikon soll sich flächenmässig nicht übermässig erweitern. Den Freiräumen zwischen den Siedlungsgebieten gebührt Wertschätzung, denn diese tragen wesentlich zur Lebensqualität der Stadt bei. Wir Jungliberalen werden uns bei zukünftigen Bau- und Zonenplanänderungen einsetzen, dass diesen Gedanken Rechnung getragen werden und die Natur so weiterhin einen hohen Stellenwert geniesst.

_Tempo 30 weg wo’s nichts bringt

In den letzten vier bis sechs Jahren wurden auf dem gesamten Gemeindegebiet flächendeckend Tempo-30-Zonen eingeführt. Solche Zonen sind in Wohngebieten begrüssenswert, weil sie an diesen Orten die Lebensqualität wesentlich steigern. Jedoch gibt es auch Strassen, wo solche Zonen wenig Sinn machen. Dies weil sie entweder keinen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten oder sie den Verkehrsfluss an diesen Stellen übermässig behindern. Tempo-30-Zonen gehören deshalb an unnötigen Stellen wieder abgeschafft! Wir Jungliberalen werden in den kommenden vier Jahren diese Situation genauer unter die Lupe nehmen und entsprechende Anpassungen fordern.

_Attraktiver Wohnraum für Junge – Familien

Für junge Menschen zwischen 20 und 30 fehlt es in Illnau-Effretikon an genügend geeignetem Wohnraum. Aufgrund dieser Tatsache werden Jugendliche, die in der Gemeinde aufgewachsen sind und hier eigentlich nach dem Loslösen vom Elternhaus wohnhaft bleiben möchten, gezwungen, aus der Gemeinde wegzuziehen. Wir Jungliberalen finden diese Situation unbefriedigend. Es kann nicht sein, dass man in der Gemeinde aufwächst, dann anschliessend aber keine geeigneten Wohnmöglichkeiten gefunden werden können. Wir werden uns deshalb zukünftig einsetzen, dass der Stadtrat bei städtisch geförderten Neubauten ein Augenmerk auf die Bedürfnisse dieser jüngeren Generation legt. Wohnraum für StudentInnen sollen genauso ermöglicht werden wie geeigneter Wohnraum für junge Doppelverdienerpaare und Familien.