Wirtschaft, Stadtentwicklung

In der vergangenen Legislatur angestossen:

_ Mehr Arbeitsplätze und Gewerberaum dank neuen Zonen
_ Mittelpunkt für Illnau
_ Ansprechende Bahnhofsunterführung in Effretikon

Was wir in der kommenden Legislatur anstreben:

_Lebendige Zentren mit Einkaufsmöglichkeiten

Sie fehlen! In Effretikon sind in den letzten Jahren viele Detailhändler verschwunden. Auch in Illnau wurden die lokalen Einkaufsmöglichkeiten nicht ausgebaut. Entwicklungen, die uns Jungliberalen Bauchschmerzen bereiten. Immer mehr EinwohnerInnen suchen die Einkaufszentren in der umliegenden Region auf (z.B. Dietlikon oder Volketswil) um ihre täglichen Einkäufe zu erledigen. Uns ist klar, dass unsere Gemeinde keine Einkaufszentren in der Grösse eines „Volkiland“ benötigt. Dazu ist die Stadt geografisch zu gut gelegen und verkehrstechnisch entsprechend erschlossen. Wir Jungliberalen fordern jedoch, dass Projekte im Format von „Mittim“ in Effretikon realisiert werden, um diese Entwicklung zu stoppen. Die BewohnerInnen sollen wieder eine attraktive Auswahl von täglichen Gebrauchsgegenständen in den lokalen Läden vorfinden. Weiter sollen die Zentren von Illnau und Effretikon attraktiver gestaltet werden, damit wieder mehr Leben in die Gemeinde kommt. Wir Jungliberalen erachten den Ist-Zustand von heute als keine Lösung, denn Stillstand verhindert Entwicklung. Wir werden uns also weiterhin für das Projekt „Mittim“ einsetzen sowie die Entwicklung des Zentrums in Illnau aktiv mitgestalten.

_Angemessener Steuerfuss

Illnau-Effretikon liegt mit seinem Steuerfuss im hinteren Mittelfeld. Die Stadt ist im Vergleich zu anderen Gemeinden im Kanton Zürich weder steuerlich sonderlich attraktiv noch abschreckend. Dies soll sich langfristig auf keinen Fall zum Negativen verändern, auch wenn die vom Volk „bestellten“ Grossinvestitionen fürs Alterszentrum sowie der anstehende Um- oder Neubau vom Sportzentrum schwierige finanzielle Herausforderungen für unsere Stadtfinanzen darstellen. Durch stetige Verbesserungen der Infrastruktur und Rahmenbedingungen soll deshalb erreicht werden, dass die Standortattraktivität unserer Gemeinde erhöht wird und damit attraktive Steuerzahler in die Gemeinde ziehen oder zumindest verhindern, dass wohlhabende Steuerzahler wegziehen. Steuersätze müssen prinzipiell gerechtfertigt sein. Nur eine finanziell gesunde Gemeinde kann ihre Unabhängigkeit wahren.

_Stärkung des lokalen Gewerbes

Das Wohl der lokalen Wirtschaft ist uns Jungliberalen ein besonderes Anliegen. Dies aus der Grundüberzeugung, dass nur eine gesunde Wirtschaft Arbeitsplätze schafft und damit den Wohlstand unserer Gesellschaft sicherstellt. Weiter ermöglicht ein florierendes Lokalgewerbe wertvolle Ausbildungsplätze wie Lehrstellen und Praktikumsplätze und leistet damit einen aktiven Lösungsbeitrag zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit. Die Wirtschaft von Illnau-Effretikon soll optimale Rahmenbedingungen vorfinden. Wir Jungliberalen setzen uns deshalb ein, dass bei zukünftigen Bau- und Zonenplanänderungen Raum fürs Gewerbe geschaffen wird, damit die lokale Wirtschaft wachsen und sich räumlich weiterentwickeln kann. Weiter werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass wo möglich und sinnvoll, Aufträge der öffentlichen Hand ans lokale Gewerbe vergeben und die Zahlungsvereinbarungen eingehalten werden.